Osteopathie – was ist das?

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die Funktionsstörungen diagnostiziert und behandelt. Der Bewegungsapparat, die inneren Organe und das craniosacrale System (das Nervensystem mit dem Schädel und dem Kreuzbein) bilden drei Säulen. Sie unterstützen sich gegenseitig, sollte eines der Systeme eine Schwachstelle haben. Das kann zu Blockaden bzw. Bewegungseinschränkungen führen. 

„Leben ist Bewegung“ ist ein wichtiger Leitsatz der Osteopathie, denn unser Körper ist  permanent in Bewegung, d. h. das Herz schlägt, das Blut wird durch die Adern gepumpt, die Lungen füllen sich mit Luft, im Gewebe findet die Versorgung jeder einzelnen Zelle statt. Dies sollte möglichst reibungslos verlaufen, damit wir uns gut bewegen können.

A.T. Still gilt als Begründer der osteopathischen  Medizin und leistete Pionierarbeit in einer damals neuen Denkweise.

Es gibt drei theoretische Unterteilungen in der Osteopathie, die sehr eng miteinander in Verbindung stehen und praktisch nicht zu trennen sind: